Beweisstück A: Foreskin Man und Vulva Girl
Im Kampf gegen die Beschneidung…
…ist Foreskin Man kein Kampf zu krass. Der Superheld mit dem Supernamen erlebt nun schon sein drittes Abenteuer. In den ersten zwei Bänden, die es nur online gibt, rettet er blonde, blauäugige Babies aus den Klauen hakennasiger Rabbis, die den Jungs mit Riesenscheren an die Vorhaut wollen.
Erfinder des Helden ist Matthew Hess (er kann ja nichts für seinen Nachnamen, aber..ähm..nun ja. Im Zusammenhang mit diesen Comics bekommt das Ganze einen irgendwie bizarren Beigeschmack). Hess kämpft für den intakten Penis. Das tut er am eigenen Körper (er versucht offensichtlich mithilfe einer Klammer die Haut wieder …hm…lang zu ziehen? Irgendwie so) und er tut es auf politischer Ebene. Mit Vorträgen und eben diesen Comics.
In Amerika wird die Frage aufgeworfen, ob diese Comics nicht antisemitisch seien. Hess sagt nein. Ich sag übrigens ja. Die stereotype Darstellung der Juden, wie sie aussehen und weswegen sie die Beschneidungen durchführen, ohne Grund, einfach so, aus Geldgier, Weltherrschaftsgedanken etc ist definitiv antisemitisch. Hess behauptet, lediglich gleiche Rechte für alle zu wollen. Wenn die Beschneidung der Klitoris bei Mädchen unter Strafe steht, wieso dann nicht auch die Beschneidung der Jungs?, fragt er. Und um diese These zu untermauern, geht es im dritten Band der Comicreihe (am 29.6. online gestellt) an der Seite von Vulva Girl
gegen kenianische Klitorisverstümmler. Weitere Details hat SPON. Die Comics gibt es hier. Aber aufgepasst: Die Seite ist so überlastet, dass es eine halbe Ewigkeit dauert, bis sie öffnet. Einen Markt gibt es offensichtlich für diesen Mist.



Werter Krimnalreporter
du hast nicht die blasseste Vorstellung was eine “Beschneidung” ist weder bei Mädchen noch bei Jungen. Genausowenig Ahnung hast du von der Amerikanischen Antibeschneidungsbewegung, sonst wüsstest du fas M. Hess alles andere als ein Antisemit ist, und die Anti-Beschneidungsbewegung voller Juden ist und von diesen maßgeblich geprägt wurde,
Recherchearbeit Note 6.
How is fighting against the forced genital mutilation of children “Mist.” NO — cutting the genitals of innocent, non-consenting children: boys, girls, or intersex — THAT is “Mist.”
~Barefoot Intactivist
“für diesen mist”. ich finde dieses thema eine ernste angelegenheit.
und stereotype darstellung von juden – tja wie sonst soll man bildnerisch einen juden darstellen? ich empfinde das überhaupt nicht als antisemitisch.
vielleicht habe ich mich ungenau ausgedrückt: mit “mist” meinte ich die darstellungsform im comic. die frage, ob man heutzutage in hygienisch einwandfreien ländern noch beschneidungen durchführen muss, halte ich für legitim. allerdings würde ich trotzdem einen unterschied machen: die folgeschäden (sieht man von offensichtlich vorhandenen traumata einer sehr geringen zahl männer einmal ab) unterscheiden sich bei mädchen und jungen doch eklatant. während den mädchen jegliches lustvolle empfinden weggeschnitten wird, fehlt bei jungen “nur” ein kleines stückchen haut.